Kulturhauptstadtkreuz macht Station in Weitmar-Mark
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. Juli 2010 um 08:50 Uhr Geschrieben von: Chris Malik Dienstag, den 13. Juli 2010 um 08:45 Uhr
Pfarrnachrichten - Termine
Im Rahmen der "Local Hero"-Woche in Bochum macht das Kulturhauptstadtkreuz am kommenden Mittwoch, 14. Juli 2010 Station in Weitmar. Hierzu versammeln sich dann katholische und evangelische Christen aus Weitmar-Mark zu einem ökumenischen Gottesdienst. Das Kulturhauptstadtkreuz wurde als Einzelstück von Benediktinerpater Abraham Fischer aus der Abtei Königsmünster in Meschede geschaffen. Das in der Form des Kreuzes abgebildete Labyrinth sei kein Irrgarten, betonte der Beauftragte des Bistums Essen für das Kulturhauptstadtjahr 2010, Michael Schlagheck, sondern "ein Weg, auf dem man sich selbst findet, zur Mitte findet und Wandlung erfährt". Ein Gedanke, der sich auch im Slogan für Ruhr.2010, "Wandel durch Kultur - Kultur durch Wandel", wiederfinde.
Um 18.30 Uhr wird das Kulturhauptstadtkreuz in der evangelischen Emmaus-Kirche, Karl-Friedrich-Str. 65, 44795 Bochum-Weitmar empfangen. Dort beginnt dann auch der ökumenische Gottesdienst. Anschließend führt die Prozession zur wenige hundert Meter entfernten katholischen Heimkehrer-Dankeskirche (Heilige Familie), Karl-Friedrich-Str. 109, 44795 Bochum-Weitmar. Diese Kirche ist ein Mahnmal nationalen Ranges für Frieden und Versöhnung und wurde somit auf Vorschlag der Ruhr Universität zu einer der 52 sogenannten Kulturtankstellen im Bistum Essen erhoben. Dort wird dann gegen 19.00 Uhr der ökumenische Gottesdienst fortgeführt und seinen Abschluss finden. Der ökumenische Gottesdienst wird gehalten von dem evangelischen Pfarrer Eckhardt Loer und dem katholischen Pfarrer Heinz Schulte.
Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger aus Bochum und Weitmar sehr herzlich eingeladen. "Wir laden herzliche, ein, an diesem Abend in die Emmaus-Kirche und in die Heimkehrer-Dankeskirche zu kommen, und in Lied, Gebet und Meditation ein Zeichen des Miteinander zu setzen und 'die Mitte' zu suchen", so der sogenannte "Kultur-Tankwart" der Heimkehrer-Dankeskirche, Alfons Stiewe.



