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Das Sternsingen als beliebte, wie bewährte Benefizaktion bewegt zum Jahresbeginn wieder viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene als Begleiter. Mit Kreidezeichen oder als Klebeschild bringen sie an den ersten beiden Januar-Wochenenden in Gewändern der Heiligen Drei Könige den Neujahrssegen zu den Häusern der Pfarrei St. Franziskus. Gleichzeitig bitten sie um Spenden für notleidende Kinder.  

In Liebfrauen sind zahlreiche Aktive sogar an zwei Wochenenden unterwegs: Sieben Gruppen besuchten am Dreikönigstag viele Menschen in Sundern. 2016 wurde der Brauch im Stadtteil hinter dem Weitmarer Holz „wiederbelebt“, auch dank der Unterstützung der evangelischen Gemeinde Linden: Für die Mittagspause stellte sie bisher zweimal den Raum unter der Kirche zum Guten Hirten zur Verfügung. Wegen der lange unklaren Heizungssituation in dem kleinen Gotteshaus wurde das Sternsingen im noch jungen Jahr 2018 diesmal von Linden aus organisiert. Die Verantwortlichen hoffen, dass 2019 wieder eine Pause im „Guten Hirten“ möglich ist und dass die Aktion in Sundern und Linden vielleicht auch gemeinsam mit vielen evangelischen Kindern durchgeführt werden kann.     

Das große Sternsingerwochenende in Linden liegt wieder außerhalb der Ferien, damit möglichst viele Kinder mitmachen können. Anfang 2017 waren 23 Gruppen im Stadtteil  unterwegs, insgesamt beteiligten sich rund 140 Personen. „Weitere Verstärkungen sind  herzlich willkommen, da wir es trotzdem meist nicht schaffen, alle Lindener zu besuchen“, betont Organisatorin Sandra Wins. Mitwirkende und weitere Interessierte sind am Freitag (12.) um 17.30 Uhr zur Vorbereitung ins Gemeindezentrum an der Hattinger Straße eingeladen.  Am Samstag (13.) beginnt dort um 9 Uhr die erste Runde und nach dem gemeinsamen Mittagessen die zweite. Die Sternsingermesse ist am 14. Januar (Sonntag) um 11.30 Uhr. Wahrscheinlich  drehen einige Gruppen danach noch eine Runde, um möglichst alle Haushalte in Linden zu erreichen.

In Weitmar-Mitte, -Mark und –Bärendorf kommen die Sternsinger ebenfalls  am kommenden Samstag (13.). Wer in den letzten Jahren nicht bedacht wurde, kann seinen Besuchswunsch in die Listen eintragen, die hinten in der Franziskus- und Heimkehrerdankeskirche ausliegen. Kinder und Jugendliche, die bei dieser Aktion mitmachen möchten, treffen sich am 13. Januar um 8.15 Uhr im Gemeindehaus an der Franziskusstraße 17. Dort werden Kleingruppen gebildet und Gewänder ausgesucht. Nach einer Aussendungsfeier in der Franziskus-Kirche ziehen die Gruppen von Tür zu Tür. Weitere Infos unter Tel. 460562 (Sonja Lenniger) oder 452225 (Anja Rommert).


In Dahlhausen beteiligten sich am ersten Januar-Wochenende  Pfadfinder, Kommunionkinder, Messdiener, der Kindergarten St. Engelbert und eine OGS-Gruppe der Köllerholzschule an der Benefizaktion. Den Abschluss bildete die Sternsingermesse in St. Engelbert. Weil das Gemeindegebiet zwischen Halfmannswiese, Tiefbau-  und Meinholtweg eine sehr große Fläche umfasst, werden die Häuser im Zwei-Jahres-Rhythmus besucht.

In Wiemelhausen, Steinkuhl und Querenburg waren die Sternsinger ebenfalls schon rund um den Dreikönigstag unterwegs und haben dort mit viel Einsatz eine beachtliche Summe zusammengetragen.