Im Rahmen des Pfarreientwicklungsprozesses und als Ergebnis der Arbeit von Expertengruppen hat die Pfarrei St. Franziskus pastorale Leitsätze formuliert, die ihr zukünftig als Orientierung für das pastorale Handeln dienen sollen. Diese Leitsätze werden hier im aktuellen Diskussionsstand dokumentiert.

Als Pfarrei St. Franziskus wissen wir uns als Gemeinschaft aller Generationen. Gegenseitige Wertschätzung ist Grundlage unseres Handelns. Im Namen Jesu Christi wollen wir im Bochumer Süden Kirche sein. Das heißt für uns nicht nur, uns zu Gottesdienst und Gemeinschaft zu versammeln, sondern auch Menschen mit Gott in Kontakt zu bringen und uns im Sozialraum zu vernetzen. Wir wollen als Kirche für die Menschen da sein und nehmen uns ihrer Anliegen an.
Dieser Weg wird sich geänderten und weiter wandelnden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu stellen haben und ebenso auf sich verändernde Ressourcen reagieren müssen.
Aus diesem Gedanken heraus haben wir die folgenden Leitsätze und Pastoralen Perspektiven und die wirtschaftlichen Entscheidungen und Gebäudeperspektiven entwickelt.

Wir wollen ehrenamtliche Mitarbeit und Engagement in verschiedenster Form unterstützen. Dazu bedarf es Wertschätzung, Information und Koordination.

Wir wollen in den Stadtteilen präsent bleiben und an jedem Standort Räume zur Versammlung behalten.

Wir wollen Glauben in verschiedenartiger Liturgie erlebbar machen. Dazu gehören die Stärkung von Musik und Kunst in der Liturgie und die Einbeziehung der Lebenswelt der Menschen.

Wir wollen Kindern, Jugendlichen und Familien einen Platz in unserer Gemeinschaft geben, an dem sie sich willkommen fühlen und den Freiraum haben, sich entfalten und entwickeln zu können.

Wir wollen Projektarbeit in unterschiedlichen Bereichen fördern und bündeln Ressourcen dafür.

Wir wollen uns in der Pfarrei, mit den anderen Pfarreien der Stadt, in der Ökumene mit anderen Konfessionen und Religionen und mit Initiativen in den Stadtteilen besser vernetzen.