Entwicklungsprozess in St. Franziskus vor dem Abschluss

Seit gut zwei Jahren baut die katholische Pfarrei St. Franziskus – neben den 41 weiteren im Bistum Essen – intensiv an ihrer Zukunftsplanung bis ins Jahr 2030. Mit einer Pfarreiversammlung bog dieser komplexe Entwicklungsprozess am 14. Oktober (Samstag) auf die Zielgerade ein. Das bis zum Jahresende von Bischof Overbeck geforderte Votum wird dann am 8. November von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat final entschieden.

Die Präsentation mit dem Disskussionsstand vom 14. Oktober 2017 finden Sie HIER

Liebe Mitchristen,
in diesen Wochen und Monaten wird in den Gremien der Pfarrei intensiv an der Erstellung des Votums im Pfarreientwicklungsprozess gearbeitet. Zum einen ist eine erste Überarbeitung der pastoralen Leitsätze entstanden. Sie können diese als Ausdruck auf den Litfaßsäulen in den Kirchen der Pfarrei oder hier auf der Homepage finden.

Zum anderen sind auch die Überlegungen und Diskussionen zu den wirtschaftlichen Entscheidungen und dem Gebäudekonzept zugange. Wir wollen unsere Handlungsfähigkeit erhalten und auch Ressourcen für neue Ideen und Wege sichern. Dabei werden wir nicht ohne Einschnitte auskommen, die auch schmerzhaft sind. Zugleich aber schaffen wir Verlässlichkeit darüber, wie wir auch langfristig als Kirche in vielfacher Weise nah und präsent sind.

Im Rahmen des Pfarreientwicklungsprozesses und als Ergebnis der Arbeit von Expertengruppen hat die Pfarrei St. Franziskus pastorale Leitsätze formuliert, die ihr zukünftig als Orientierung für das pastorale Handeln dienen sollen. Diese Leitsätze werden hier im aktuellen Diskussionsstand dokumentiert.


In den vergangenen Wochen zwischen Weihnachten und Ostern haben 6 Expertenteams im Rahmen des Pfarreientwicklungsprozesses zu unterschiedlichen Themen beraten und diskutiert. Dabei standen 3 zentrale Fragen im Mittelpunkt:

Was nehmen wir derzeit wahr?

Welche Anforderungen wollen wir uns stellen?

Was gibt uns im pastoralen Handeln Orientierung?


Die Ergebnisse der 6 Expertenteams können Sie hier einsehen. Diese Ergebnisse soll in den nächsten Wochen als Diskussionsgrundlage für die Gremien und Gemeindeversammlungen in unseren 5 Gemeinden dienen. Die Ergebnisse, Anregungen und Impulse dieser Diskussionen fließen dann auch mit in die Erstellung des Votums ein.

Diskussionsgrundlage für die Gremien und Gemeindeversammlungen

 

 

Eine ausfühliche Version der Ergebnisse der Expertenteams finden Sie hier:

 

Ab dem Wochenende 25. / 26. März stehen in unseren Kirchen Litfaßsäulen, auf denen Informationen zur Pfarreientwicklung stehen. Alle 7 Kirchen unserer Pfarrei haben eine ähnlich gestaltete Säule erhalten, auf der sich viele Informationen rund um den Pfarreientwicklungsprozess finden:
Was war bisher?

Welche Schritte folgen?

Was soll am Ende dabei rauskommen?

In dem Prozess, der derzeit allen Pfarreien im Bistum aufgetragen ist, geht es darum, mit weiter Perspektive (der Blick geht bis „2030“)  zu überlegen, wie wir uns als Christen für die Zukunft aufstellen, wie wir in der Pfarrei den Glauben leben und für die Menschen da sein wollen – und das bei geringer werdenden (personellen und finanziellen) Ressourcen.

Die Litfaßsäulen dienen nicht nur der Information. Ein Gutteil der Fläche ist zur freien Gestaltung reserviert: Hier ist Platz für Anmerkungen zum Prozess und den bisherigen Ergebnissen, für Rückfragen und Ideen! Je mehr Gemeindemitglieder sich hier beteiligen, um so besser können letztlich Entscheidungen getroffen werden: passgenau auf die Bedürfnisse vor Ort und unseren Möglichkeiten Rechnung tragend. Natürlich darf auch aufgeschrieben werden, was auf keinen Fall passieren dürfte – aber gesucht werden v.a. neue Ideen, „Quergedachtes“ und kreative Vorschläge, wie wir als Kirche weiter lebendig und präsent bleiben, aber zugleich sogar sparen können. PGR und KV treffen am Ende (im November) nach weiteren Diskussions“schleifen“ die Entscheidungen in einem gemeinsamen Votum – stärken wir sie dafür durch eine aktive Beteiligung an den Prozessschritten und Diskussionen!

 

 

 

Der Pfarreientwicklungsprozess befindet sich derzeit in der Phase "Urteilen"
Überlegungen, wie Kirche, Pastoral, Seelsorge und die liturgischen Angebote in der Zukunft im Bochumer Süden aussehen können, werden derzeit erarbeitet und gesammelt. In vielen Gesprächen, Gruppen und Gremien werden unterschiedliche Überlegungen angestellt, welche Struktur in der Zukunft unter berücksichtigung der wirtschafltichen Zahlen tragbar ist.

Grundlage dieser Überlegungen sind u.A. die gesammelten Ergebnisse der Phase "Sehen" und der 3 Pfarreiforen.

 

Eine Sammlung der Ergebnisse der Phase "Sehen" findenSie hier:

 

Im Rahmen des Pfarreientwicklungsprozesses der Pfarrei St. Franziskus (PEP) starten 6 Expertenteams mit Ihrer Arbeit:

- Junge Generation (Ansprechpartnerin: Carina Frings)

- Ehrenamt (Ansprechpartnerinnen: Christel Salk-Weimer, Letizia Füssenich)

- Ökumene und Vernetzung (Ansprechpartner: Florian Rommert)

- Liturgie (Ansprechpartner: Thomas Köster)

- Neue Formen christlicher Treffpunkte / Verortung (Ansprechpartnerin: Maria Waldner)

- Projekte als verbindendes Tun (Ansprechpartner: Alexander Jaklitsch)

 

Das Team für das Handlungsfeld „Jüngere Generation“ trifft sich am 25.01.2017 um 19 Uhr im Gemeindeheim St. Martin. Wer (noch) keine persönliche Einladung bekommen hat, aber zur jüngeren Generation (0-35 Jahre) gehört und/oder in einem der Bereiche Jugendverbände, Kindergärten, Familienkreise, Kommunion-/Firmkatechese, freie Kinder-/Jugendarbeit aktiv ist und das Team verstärken möchte, kann sich gerne bis 21.01.2017 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder direkt bei Carina Frings anmelden.

Die Termine für die anderen Expertenteams folgen!

 

Die Ergebnisse der Pfarreiforen im September wurden ausgewertet und es ergeben sich daraus folgende pastorale Handlungsfelder:

Junge Generation (Ansprechpartnerin: Carina Frings)

Ehrenamt (Ansprechpartnerinnen: Christel Salk-Weimer, Letizia Füssenich)

Ökumene und Vernetzung (Ansprechpartner: Florian Rommert)

Liturgie (Ansprechpartner: Thomas Köster)

Neue Formen christlicher Treffpunkte / Verortung (Ansprechpartnerin: Maria Waldner)

Projekte als verbindendes Tun (Ansprechpartner: Alexander Jaklitsch)

 

Jetzt ist die Zeit mit Experten und Interessierten eine konkretere visionäre Vorstellung davon zu kriegen, was es heißt…

… Ressourcen und Initiativen auf die jüngere Generation zu konzentrieren

… Ehrenamtliche das kirchliche Leben eigenverantwortlich gestalten und leiten zu lassen

… ökumenisch und vernetzt zu denken

… qualitativ gute liturgische Angebote zu machen

… sich in der Gemeinde/Pfarrei auch ohne Kirchengebäude beheimatet zu fühlen

… zeitweises Engagement mit thematischer Motivation als verbindendes Tun zu fördern

Darum bilden die Ansprechpartner für die Handlungsfelder (Mitglieder der koordinierenden Arbeitsgruppe zum Pfarreientwicklungsprozess) ein Team von Experten aus den Gemeinden (ehrenamtlich Engagierte, Gremienmitglieder, Gottesdienstbesucher etc.) um gemeinsam eine lebendige und realistische Vision von den zukünftigen Veränderungen zu entwickeln und ggf. verschiedene Handlungsoptionen zur Gestaltung der Zukunft zu durchdenken.

Interessierte, die ihre Ideen beisteuern und/oder in den Teams mitarbeiten möchten, können sich gerne an die genannten Ansprechpartner wenden. Es werden aber auch gezielt Personen in die Expertenteams eingeladen, damit die Mitglieder der einzelnen Gemeinden relativ gleichmäßig vertreten sind und die Teams eine arbeitsfähige Größe erreichen.

Parallel widmet sich eine Arbeitsgruppe mit Mitgliedern des Kirchenvorstandes um die Auswertung und Beurteilung der Finanz- und Immobiliendaten. Die koordinierende Arbeitsgruppe stellt sicher, dass pastorale Vision und wirtschaftliche Prognosen im Sommer/Herbst 2017 unter aktiver Beteiligung der Gremien zu einem Votumsentwurf zusammenfließen.

Sie haben Fragen, Anregungen oder Ideen zum Pfarreientwicklungsprozess?

Dann schreiben Sie eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder senden Sie Ihre Nachricht an das Gemeindebüro St. Engelbert, Koordinierende Arbeitgruppe, Frau Waldner, Kassenberger Str. 94, 44879 Bochum.