Jetzt geht’s los. Das "Wort des Pfarrers", verlesen am 1. Advent, hat bereits verkündet wie wichtig der Pfarreientwicklungsprozess für die Zukunftsfähigkeit unserer Pfarrei ist. So manchen haben die Aussichten vielleicht auch erschreckt und bereits zum Grübeln angeregt. Wie sieht die Pfarrei in 15 Jahren aus? Was gibt es (noch)? Aber vielleicht überlegt auch schon der ein oder andere: Was brauchen wir überhaupt? Was erwarten die Christen denn in Zukunft überhaupt von Kirche? Und natürlich stellen sich viele die Frage: Was passiert mit „meiner“ Kirche? Wo trifft sich „meine“ Gruppierung? Gibt es die in 15 Jahren noch? Doch um am Ende sinnvolle Antworten geben zu können, um einen Plan zu machen für die Entwicklung unserer Pfarrei, dafür sind die zwei Jahre des Pfarreientwicklungsprozesses Zeit. Und diese Zeit ist notwendig, um nicht aus einer Laune heraus Kirchen zu schließen, sondern einen echten und gewollten Wandel der Pfarrei zu einem kirchlichen Ort zu initiieren, der nicht allein finanziell besser aufgestellt ist, sondern der die Menschen auch 2030 noch anspricht und an dem sie sich wohlfühlen. Die zwei Jahre Pfarreientwicklungsprozess gliedern sich in die Phasen Sehen – Urteilen – Handeln. Denn Ideen und Visionen von der Zukunft entwickeln, Vorschläge beurteilen, all das geht nur, wenn man die Fakten kennt.

 

Die Phase Sehen ist eben dieses Sammeln von Fakten, Eindrücken, Stimmungen. Den Auftakt bilden folgende fünf Arbeitsgruppen, die bis Ostern erste Ergebnisse – entsprechend ihres Arbeitsauftrages – liefern sollen um einen ersten Überblick zu bekommen. Danach wird es weitere Arbeitsgruppen in allen Phasen geben. Zur Mitarbeit ist nach seinen Fähigkeiten jeder herzlich eingeladen. Die Gestaltung der Zukunft geht uns alle an.

Arbeitsgruppe Kirchliche Daten (Ansprechpartnerin Frau Füssenich)

Hier geht es darum die Daten des kirchlichen Meldewesens (z.B. Zahl der Kirchenmitglieder, Zahl der Sakramenten-Spendungen etc.) zu analysieren, auszuwerten und die Ergebnisse (Entwicklungstendenzen, Unterschiede im Pfarreigebiet etc.) am Ende übersichtlich zu präsentieren.

Arbeitsgruppe Kommunaldaten (Ansprechpartnerin Frau Waldner)

In dieser Arbeitsgruppe werden kommunale Daten zu unserem Pfarreigebiet (z.B. Größe der Haushalte, Altersstruktur, Soziale Einrichtungen etc.) ausgewertet und übersichtlich aufbereitet.

Arbeitsgruppe Sinus-Milieu-Studie (Ansprechpartnerin Frau Koss)

Die Sinus-Milieu-Studie beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Milieus und ihrer Einstellung zur Kirche. Diese Arbeitsgruppe wertet die Ergebnisse der Studie konkret für das Pfarreigebiet aus.

Arbeitsgruppe Gruppierungen (Ansprechpartnerinnen Frau Frings und Frau Salk-Weimer)

In unserer Pfarrei sind viele Menschen an vielen verschiedenen Stellen aktiv. Sei es in Verbänden wie Kolping, KAB oder KFD, in verschiedenen Chören und Musikgruppen, in der katechetischen Arbeit mit Kommunionkindern und Firmlingen, in Liturgieteams, Kochclubs, Seniorentreffen und vielem mehr. Wenn die Pfarrei sich entwickeln soll, geht das alle etwas an. Um die verschiedenen Interessen berücksichtigen zu können, brauchen wir also auch eine Übersicht über die Gruppierungen. Diese Arbeitsgruppe hat das Ziel jede Gruppierung zu besuchen und mit einem Fragebogen möglichst viele relevante Informationen zu erfassen.

Arbeitsgruppe Haushalt und Finanzen (Ansprechpartner Herr Hildenbrand, Herr Hellbach)

In dieser Arbeitsgruppe ist Expertenwissen gefragt. Hier werden der Pfarreihaushalt und die Gebäude unter die Lupe genommen. Am Ende sollen die Kernaussagen des Zahlenwerks verständlich präsentiert werden und als weitere Planungsgrundlage dienen.